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22.04.2010, 11:14 Uhr | CDU Brandenburg Übersicht | Drucken
Saskia Ludwig soll Fraktions- und Parteivorsitzende der CDU Brandenburg werden

Dr. Saskia Ludwig soll neue Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Brandenburg werden - so lautet die einstimmige Empfehlung des Fraktions- und geschäftsführenden Landesvorstandes der Partei.

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Beide Führungsgremien hatten am heutigen Vormittag in Potsdam getagt, um über die Nachfolge von Prof. Dr. Johanna Wanka zu beraten. Die bisherige CDU-Chefin wird als neue Ministerin für Wissenschaft und Kultur ins Kabinett des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff nach Hannover wechseln. Wanka ist damit die erste Ostdeutsche, die in einem westdeutschen Kabinett eine solch verantwortliche Position einnehmen wird.

Wie Wanka sagte, verlasse sie Brandenburg mit Wehmut, aber freue sich auch auf die neue Herausforderung. „Ich habe Ministerpräsident Wulff nach reiflicher Überlegung sehr gerne zugesagt, da mich nach neun Jahren erfolgreichen Engagements als Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur die Herausforderung des Amtes in einem großen, für die CDU Deutschland wichtigen Bundesland mit außerordentlich attraktiver Hochschullandschaft und einem breiten kulturellen Angebot reizt", erklärte sie ihre Motive in einem Brief an die Mitglieder der Partei.

Wanka zeigte sich überzeugt, dass die CDU Brandenburg gefestigt sei und lobte den nun getroffenen Personalvorschlag der Führungsgremien von Partei und Fraktion als konsequent und folgerichtig. „Dr. Ludwig hat bereits in der Vergangenheit die Fraktion geführt und gezeigt, dass sie entscheidungsstark und effektiv arbeiten kann. Gerade jetzt in der Opposition ist es wichtig, dass die Verantwortung sowohl für die Fraktion als auch die Partei in einer Hand liegen", sagte die scheidende Vorsitzende. Sie bezeichnete Ludwig als konservativ im modernen Sinne. „Und deshalb ist sie auch genau die richtige Wahl für die Zukunft der CDU Brandenburg."

Ludwig freute sich über das klare Votum beider Gremien und versprach eine weitere inhaltliche und personelle Schärfung des Profils. Sie wolle die Schlagkraft erhöhen und eine Wertediskussion anstoßen, sagte die 41-Jährige, die auch den starken Kreisverband der CDU in Potsdam-Mittelmark führt. „Unser Ziel als Volkspartei ist es, zur bestimmenden politischen Kraft in unserem Land zu werden", umriss Ludwig die mittelfristige Planung und versprach eine Fortsetzung des erfolgreichen Weges der gemeinsamen Arbeit.

Am kommenden Dienstag werde nun die Fraktion über den Personalvorschlag des Vorstandes abstimmen, sagte der Generalsekretär und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dieter Dombrowski. Über das Spitzenamt in der Partei werde beim regulären Landesvorstand am 30.04.2010 beraten, auf einem Parteitag soll dann noch vor der Sommerpause ein(e) neue(r) Landesvorsitzende(r) gewählt werden. Wie Dombrowski sagte, werde Wanka bis dahin die Geschäfte als Landesvorsitzende uneingeschränkt weiter führen.

 

 


| Karla Wulff, 25.05.2010, 21:16 Uhr

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