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Presse
06.07.2011, 16:24 Uhr | MOZ/Joachim Eggers Übersicht | Drucken
Mehr Engagement im Lärmschutz verlangt

Erkner (moz) „Mehr Engagement im Lärmschutz für die Bürger von Erkner“ – das ist die erste Forderung zum Lärmschutz, die der Erkneraner Ortsgruppen-Vorsitzende des Schönefeld-kritischen Bürgervereins Brandenburg-Berlin (BVBB), Thomas Hübert, erhoben hat. Hübert, auch SPD-Stadtverordneter, hat ein Thesenpapier mit 13 Forderungen an die Stadtverwaltung verfasst, das an alle Stadtverordneten gegangen ist.



Unter der Überschrift „Lärmschutz ist ein Grundrecht“ wird verlangt, alle Lärmquellen „z.B. durch Flugzeuge, Straßenfahrzeuge, Bahn, Schifffahrt und Nachbarschaftslärm“ zu erfassen und zu bewerten. Auch ein Lärmminderungsplan solle für alle Lärmquellen aufgestellt werden, nicht nur wie bisher für den Straßenverkehr – das macht die Stadt schon. An konkreten Maßnahmen wird vor allem eine zweite Lärmschutzwand an der Bahnstrecke gefordert, die schon einmal abgelehnt worden ist. Außerdem soll es Messungen geben. Die werden laut Bürgermeister Jochen Kirsch gerade in Auftrag gegeben (die MOZ berichtete).

Das Thesenpapier soll jetzt in den Fraktionen und dann in den Gremien der Stadtverordneten-Versammlung diskutiert werden



aktualisiert von Karla Wulff, 06.07.2011, 16:27 Uhr

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