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21.11.2009 - MOZ Übersicht | Drucken

Schönbohm enttäuscht wegen Rot-Rot

Potsdam (dpa) Der ehemalige Brandenburger Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) hat der Koalition von SPD und Linkspartei im Land erneut die Glaubwürdigkeit abgesprochen.


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Jörg Schönbohm
MOZ -

Potsdam (dpa) Der ehemalige Brandenburger Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) hat der Koalition von SPD und Linkspartei im Land erneut die Glaubwürdigkeit abgesprochen. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) könne mit alten SED-Kadern keine neuen Fragen lösen, äußerte Schönbohm in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung (Samstag). Koalitionen gehörten zwar zur Demokratie. "Aber dass bei der Linkspartei 20 Jahre nach dem Mauerfall so getan wird, als handele es sich um eine ganz normale Partei, verbittert mich schon", wird der 72-jährige Politiker in der Zeitung zitiert.

Zwei frühere Inoffizielle Mitarbeiter (IM) der Stasi hätten den Koalitionsvertrag unterschrieben, bemerkte Schönbohm unter Anspielung auf die Linke-Fraktionschefin im Potsdamer Landtag, Kerstin Kaiser, und den Landesvorsitzenden der Linkspartei, Thomas Nord. Beide hatten ihre Stasi-Mitarbeit bereits vor langer Zeit eingeräumt. Es herrsche noch viel Unkenntnis über das alte Unrechtsregime, kritisierte Schönbohm, der zehn Jahre lang bis zur Brandenburger Landtagswahl im Herbst Innenminister war. "Nur die Hälfte der Schüler weiß, dass die DDR eine Diktatur war. Und nur ein Drittel, wer die Mauer gebaut hat", sagte er. Die SPD habe das Thema SED-Diktatur aus dem Schulunterricht herausgehalten. Unter Rot-Rot werde das nicht besser werden.



Karla Wulff, 25.05.2010, 21:19 Uhr
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